Bravo – Ude will nicht beim Emir antanzen!

2012-11-30T17:25:18+00:0030. November 2012|

Bestürzung von Penzberg bis Katar: Kippt der OB jetzt das Islamzentrum?

Mit etwas Glück braucht es diesmal die BIA nicht, um den nächsten Anlauf zur Errichtung eines größenwahnsinnigen Islamzentrums (ZIE-M) in der Münchner Innenstadt zu verhindern. Wenn es gut läuft, macht das diesmal der Oberbürgermeister gleich selbst. Denn: Der Emir des Wüstenstaates Katar will angeblich eine zweistellige Millionensumme für das umstrittene Projekt lockermachen, möchte aber von der Münchner Stadtspitze hochoffiziell darum ersucht werden – will sagen: Ude und Co. sollen persönlich im Wüstenzelt des Emirs antanzen. Das lehnt der OB ab. Offizielle Begründung: er wolle den Anschein jedweder Begünstigung vermeiden, die Stadt nehme grundsätzlich keine Einladungen von Investoren an, „die Grundstücksverhandlungen sowie Verhandlungen über die Bauleitplanung oder Baugenehmigung führen möchten“.

In Katar ist man jetzt verschnupft, auch der Imam von Penzberg, der die Millionenspende angebahnt hat, zeigt sich bestürzt – und die medialen Einpeitscher, die das Islamzentrum seit Jahren auf allen Kanälen herbeizuschreiben versuchen, sind ebenfalls sauer. Schon stichelt die linkslinke „Süddeutsche Zeitung“ ebenso süffisant wie entlarvend: „Man möchte sich nicht vorstellen, was gewesen wäre, hätten Ude und der Stadtrat ähnliche Einladungen vor dem Bau der Synagoge auf dem St.-Jakobs-Platz (…) ebenso brüsk zurückgewiesen (…).“

Eine neckische Vorstellung. Vielleicht nimmt der Oberbürgermeister demnächst ja die Gelegenheit wahr – zum Beispiel, wenn es darum geht, in bester Lage in der Altstadt ein Seniorenheim exklusiv für die „Überlebenden des NS-Regimes“ hinzustellen. Einen entsprechenden Wunsch hat die Israelitische Kultusgemeinde an die Stadt herangetragen, und der Baugrund wird demnächst für 450.000 Euro schon mal vorauseilend abgeräumt. Ude müßte einfach nur wieder daheimbleiben, wenn nach dem Emir von Katar demnächst Knobloch mit dem Finger schnippt.