Buntmetalldiebstahl – auch in München ein Problem?

2013-04-22T14:22:40+01:0022. April 2013|

STADTRATSANFRAGE, 22. April 2013

Buntmetalldiebstahl wird in den letzten Jahren immer mehr zum Problem. Wurden zunächst vor allem grenznahe Regionen in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern von organisierten Metalldieben heimgesucht, die etwa Kupferkabel, aber auch Messingteile und sogar Glocken von Friedhöfen und aus Kirchen entwenden, so haben die Diebesbanden ihre Tätigkeit inzwischen auch auf andere Regionen und Städte erweitert; stark betroffen ist mittlerweile auch Berlin. Bei den Dieben handelt es sich oft um Täter aus ost- bzw. südosteuropäischen Ländern. – Es stellen sich Fragen nach der Situation in München.

Ich frage den Oberbürgermeister:

1. Inwieweit ist der Buntmetalldiebstahl inzwischen auch in der LHM ein Problem? Wie viele Fälle wurden in den Jahren 2010, 2011, 2012 registriert?

2. In welchem Umfang ist auch in München die Deutsche Bahn und ihre Einrichtungen vom Buntmetalldiebstahl betroffen?

3. In welchem Umfang wurden 2010, 2011 und 2012 Münchner Friedhöfe und Kirchen von Buntmetalldieben heimgesucht?

4. Welche Tendenz ist zu erkennen? Nehmen Fälle von Buntmetalldiebstahl im Bereich der LHM in den letzten Jahren eher zu oder ab?

5. Was läßt sich ggf. über die Herkunft aufgegriffener Tatverdächtiger sagen?

Unterschrift_KR
Karl Richter
Stadtrat

Link zum RatsInformationsSystem der Stadt München (neues Fenster):
http://www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_detail.jsp?risid=2959715