Das reicht jetzt – schwul-lesbische Ampelpärchen wieder abmontieren!

2019-07-22T19:12:06+00:0015. Juli 2019|

Antrag vom 15. Juli 2019

Ich beantrage:

Der Stadtrat beschließt: entgegen der Ankündigung des Oberbürgermeisters werden die schwul-lesbischen Ampelpärchen, die in zeitlicher Nähe zum sogenannten „Christopher Street-Day“ an einigen Münchner Straßenkreuzungen angebracht wurden, wieder abmontiert.

Begründung:

Lokalmedien zitieren den Münchner Oberbürgermeister im Zusammenhang mit dem diesjährigen „Christopher Street“-Spektakel mit der Ankündigung: „Die schwulen und lesbischen Ampelmännchen werde ich dieses Jahr einfach dranlassen.“ (Quelle: https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.155000-menschen-feiern-den-csd-so-schrill-und-bunt-war-der-christopher-street-day-in-muenchen.a0e6713a-6a8d-4fed-964f-d93cd132ea6a.html; zuletzt aufgerufen: 14.07.2019, 19.11 Uhr; KR).

Hierfür gibt es keinerlei Veranlassung. Vielmehr kann die Verstetigung der als Aushängeschild der LGBTI-Bewegung verstandenen schwul-lesbischen „Toleranzpärchen“ (sic!) auch als pure Provokation an die Adresse der nicht-schwul-lesbischen Bevölkerungsmehrheit und als allzu aufdringliche Propagierung einschlägiger Lebensweisen empfunden werden. Schon die Verwendung der fraglichen gleichgeschlechtlichen Ampelmännchen seit wenigen Jahren läßt sich als demonstrative und dem Neutralitätsgebot, dem Behörden und öffentliche Einrichtungen unterliegen, krass widersprechende Propagierung der LGBTI-Ideologie durch die LHM interpretieren. Ihre nun durch den OB angekündigte Verstetigung unterstreicht und verstärkt diesen Anspruch nochmals. Daß sich auch der OB der damit verbundenen Grenzüberschreitung bewußt ist, macht seine in der Lokalpresse wiedergegebene Äußerung im Zusammenhang mit seiner Ankündigung deutlich: „Mal schauen, ob mich die bayerische Staatsregierung zwingen wird, sie [die schwul-lesbischen Ampelpärchen; KR] wieder abzuhängen. Da bin ich wirklich gespannt.“ (ebd.)

Der Stadtrat sollte sich die vom OB betriebene Vereinnahmung des öffentlichen Raumes durch aufdringliche LGBTI-Propaganda nicht bieten lassen und sich ihr im wohlverstandenen Interesse einer lebens- und liebenswerten Stadt widersetzen.


Karl Richter
Stadtrat

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