Der 14jährige Intensivtäter vom Westbad – ein alter Kostgänger der LHM?

2019-08-06T14:28:16+00:006. August 2019|

Anfrage vom 6. August 2019

Am Montag, 05.08., sorgte erneut ein „Einzelfall“ für Schlagzeilen: im Westbad verging sich ein 14jähriger polizeibekannter Intensivtäter aus dem Irak an einem 13jährigen Mädchen. Außerdem schlug er sein Opfer ins Gesicht und drohte zuguterletzt, das Mädchen zu töten. Der 14jährige wurde inzwischen festgenommen (hier wiedergegeben nach: https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/in-muenchner-schwimmbad-intensivtaeter-14-will-maedchen-13-vergewaltigen-63765468.bild.html; zuletzt aufgerufen: 06.08.2019, 02.45 Uhr; KR).

Ausländischen Minderjährigen, die von der Verwaltung als sogenannte „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ (umF´s), geführt werden, wird in der LHM umfassende Unterstützung zuteil – das Leistungsspektrum reicht von besonderen Freizeitangeboten bis hin zu individueller psychologischer Betreuung; auch auf die besonderen Bedürfnisse jugendlicher Hilfesuchender zugeschnittene Unterbringungsmöglichkeiten werden von der Stadt vorgehalten – zu erinnern ist etwa an das sogenannte „Young refugee center“ in der Marsstraße, das vor einigen Jahren wegen mangelnder Auslastung und horrender Kosten in die Schlagzeilen geriet. – Mit Blick auf den im Westbad übergriffig gewordenen 14jährigen polizeibekannten Intensivtäter drängen sich Fragen auf.

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. Seit wann befand sich der inzwischen festgenommene 14jährige Jugendliche in der Obhut der LHM?
  2. Welche regulären und ggf. speziell auf seine Bedürfnisse zugeschnittenen Hilfsangebote im Rahmen der städtischen Betreuung „unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge“ nahm der jetzt auffällig gewordene 14jährige in Anspruch?
  3. Welche zusätzlichen Förderangebote nahm der Jugendliche ggf. vor dem Hintergrund seiner Delinquenz in Anspruch?
  4. Warum hielt sich der „polizeibekannte Intensivtäter“ („Bild“-Zeitung)
  5. Wie viele minderjährige Intensivtäter stehen derzeit (Stand: August 2019) unter Beobachtung der Münchner Polizei?
  6. Wie viele davon sind Ausländer oder haben „Migrationshintergrund“?


Karl Richter
Stadtrat

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