Ein aufschlußreicher „Familienpaß“ – und mehr Geld für Schwulen-Lobbyarbeit

Der „Münchner Familienpaß“ ist eine feine Sache. Er bietet Familien mit Kindern zahlreiche ermäßigte Freizeitangebote, wie Stadtführungen, Projekte, einen verbilligten Zugang zu Bädern, Museen und Sportvereinen; auch etliche Münchner Gaststätten bieten Inhabern des „Familienpasses“ ermäßigte Preise an.

Der Haken sitzt im Kleingedruckten, besser gesagt: er springt interessierte Familien mit Kindern schon auf der Titelseite des einschlägigen Informationsblattes aus dem Münchner Stadtjugendamt an. Dort sind – ebenso wie auf identisch gestalteten Großplakaten der Stadt – nämlich keine Familien zu sehen, sondern: ein offenbar schwules Männerpärchen mit einem Mädchen sowie zwei – möglicherweise alleinerziehende, vielleicht auch lesbische – Frauen mit je einem Jungen. Die Textinfo aus dem Stadtjugendamt ist eindeutig-zweideutig: „Der Begriff ´Familie´ schließt (…) Alleinerziehende, Familien mit Pflegekindern und Großeltern mit Enkelkindern ebenso ein wie homosexuelle Partnerschaften mit Kindern.“

Für die BIA im Rathaus stellt sich dazu nur eine Frage (die am heutigen ersten Arbeitstag des neuen Jahres in den Geschäftsgang eingereicht wurde): „Können auch ´normale´ Familien, bei denen die Elternrolle von einem biologisch männlichen Vater und einer biologisch weiblichen Mutter wahrgenommen wird, in den Genuß des ´Münchner Familienpasses 2014´ gelangen? Nota bene: der Frage liegt nicht das fiktive, frei wählbare oder eingebildete ´gender´-Geschlecht, sondern das biologische, angeborene und meist zweifelsfrei feststellbare natürliche Geschlecht der beiden Elternteile zugrunde.“ (StR-Antrags-Nummer: 08-14 / F 01781; im Netz unter: www.ris-muenchen.de/RII2/RII/ris_antrag_dokumente.jsp?risid=3201493).

Ihre gender-korrekte Schwulen-Lobbyarbeit kostet die Stadt München natürlich viel Geld. Da paßt es ins Bild, daß die Mittel der städtischen „Koordinierungsstelle für gleichgeschlechtliche Lebensweisen“ erst kürzlich um schlappe 106.107 Euro jährlich aufgestockt wurden, hinzu kommen Ausstattungskosten in Höhe von 35.000 Euro. Daß es sich um reine Propagandaarbeit handelt, räumt die Stadt in der Sitzungsvorlage freimütig ein: „Je sichtbarer Lesben, Schwule und Transgender in der Gesellschaft und auch in der Stadtverwaltung werden, desto deutlich [sic] wachsen auch Widerstände und Ressentiments.“ Kein Wunder, daß auch auf dem „Familienpaß“ neuerdings nur noch Schwule abgebildet sind…