Ein Faß ohne Boden

2015-06-19T18:05:43+00:0019. Juni 2015|

In Hamburg kostet jeder „unbegleitete minderjährige Flüchtling“ 240 Euro täglich

Im Zuge der allmählich in Gang kommenden Asyldiskussion finden immer neue Zahlen zum täglichen Zuwanderungsdesaster ihren Weg an die Öffentlichkeit. So wurde am Rande des Berliner „Flüchtlingsgipfels“ dieser Tage bekannt, daß allein die Aufwendungen für Unterbringung und Versorgung mit 12 bis 14.000 Euro jährlich pro Asylbewerber zu Buche schlagen. Das allein würde für die – moderat geschätzt – 450.000 Neuzugänge, die für das laufende Jahr prognostiziert werden, eine Belastung des Steuerzahlers in Höhe von rund 5,6 Milliarden Euro bedeuten.

Aber das ist längst nicht alles. In der Hansestadt Hamburg, wo es anders als in München eine AfD-Fraktion mit Rückgrat in der Bürgerschaft gibt, förderte eine Anfrage der „Alternative für Deutschland“ weitere Zahlen der Stadtverwaltung zutage, die den blanken Irrsinn der derzeitigen Zuwanderungspolitik offenbaren. Wie der AfD-Ratsherr Dirk Nockemann, seines Zeichens Jurist und Verwaltungsbeamter, Ende Mai in der Bürgerschaft mitteilte, verursachen allein die sogenannten „unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge“ (UMFs) tägliche (!)  Pro-Kopf-Kosten in Höhe von 240 Euro für Unterbringung und Betreuung. Unter dem Strich fallen demzufolge nur in Hamburg für diese „Flüchtlings“-Kategorie sage und schreibe 112 Millionen Euro an. Nockemann wies in seinem Redebeitrag (der auf youtube abzurufen ist unter: https://www.youtube.com/watch?v=nt_l0X_hx6o) zudem darauf hin, daß von den in Hamburg untergebrachten minderjährigen „Flüchtlingen“ immerhin 40 sogenannte „Mehrfachtäter“ sind, bei denen die Kosten für Unterbringung, Aufsicht und Betreuung um etliches höher liegen – vom Sicherheitsrisiko für die Allgemeinheit nicht zu reden.

In München waren bereits im September letzten Jahres stattliche 1992 „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ beim Sozialreferat erfaßt. Würde man die Hamburger Zahlen zugrundelegen, würde allein die Betreuung dieser Klientel in der bayerischen Landeshauptstadt mit der Summe von 174,49 Mio. Euro zu Buche schlagen. Auch das ist nur die unterste Grenze der Schätzung – denn seit damals wurden jede Menge weitere „UMFs“ in München einquartiert, und auch die Kosten für die „Mehrfachtäter“ sind nicht eingerechnet.

Die BIA im Rathaus fragt in einer heute in den Geschäftsgang eingereichten Anfrage nach den aktuellen Zahlen und Kosten für München nach (online unter: http://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/3706139.pdf).