Entlarvende Diskursverweigerung

2011-09-10T12:46:40+00:0010. April 2009|

Evangelische Stadtakademie verbarrikadiert sich

Erstaunlich wenig Interesse am Gedankenaustausch mit Andersdenkenden zeigte dieser Tage die „Evangelische Stadtakademie“, die für den 22. April zu einem Vortrag zum Thema „Neonazis in Nadelstreifen“ eingeladen hatte. Sie sprach gegen BIA-Vorstandsmitglied Philipp Hasselbach und weitere Interessierte, die sich regulär zu der Veranstaltung angemeldet hatten, kurzerhand Hausverbot aus. „Ausgeschlossen“, heißt es weiter in dem Schreiben der „Evangelischen Stadtakademie“ seien auch „alle weiteren Personen, die rechtsextremen Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische oder sonstige Menschen verachtende [sic] Äußerungen in Erscheinung getreten“ seien.

Bei der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) stößt die Diskursverweigerung auf Unverständnis. Schließlich hätte sich, erklärte BIA-Stadtrat Karl Richter, „der Stadtakademie mit der Teilnahme einiger Vertreter der inländerfreundlichen Opposition im Münchner Rathaus die reelle Chance geboten, nicht immer nur über, sondern ausnahmsweise auch einmal mit leibhaftigen Rechten zu diskutieren – doch das fürchten die zeitgeistschnittigen Stadt-Akademiker anscheinend wie der Teufel das Weihwasser. Statt das Risiko eines für beide Seiten interessanten Gedankenaustausches einzugehen, bestätigt man sich lieber hinter verschlossenen Türen in den eigenen Vorurteilen.“

Auch BIA-Vorstandsmitglied Philipp Hasselbach zeigte sich über die harsche Diskursverweigerung erheitert. Sie führe einmal mehr vor Augen, daß die „Träger der political correctness offenbar nur noch in hermetischer Abschirmung von der Realität existenzfähig“ seien. „So fing es in der DDR auch an – die Funktionäre verbarrikadierten sich, während das Volk auf die Straße ging. Wir wünschen für den 22. April spannende Unterhaltung!“

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