Erfolgreicher Schulterschluß bei Minusgraden

2016-12-07T02:07:39+00:007. Dezember 2016|

BIA-Stadtrat Richter erneut bei Pegida: Einigkeit und Ausdauer zahlen sich aus

Auf die Dauer ersetzt auch Steuergeld aus dem Münchner Rathaus nicht die fehlenden Argumente. So brachte das städtische Denunziantenbündnis „München ist bunt“ zur gestrigen Pegida-Montagskundgebung nur noch ein jämmerliches Häuflein meist jugendlicher Schreihälse auf die Straße, während sich bei Pegida rund 200 kältefeste Patrioten einfanden.

Wenige Tage nach dem Rathaus-Sex-Skandal, der auf das persönliche Konto des Münchner Oberbürgermeisters geht (und der inzwischen Gegenstand zweier Stadtrats-Anfragen der BIA ist), und dem Fall der ermordeten Freiburger Medizinstudentin Maria Ladenburger war die Wut diesmal besonders groß. Das andernorts übliche „Merkel muß weg!“ hat in München mit „Reiter muß weg!“ längst sein lokales Pendant gefunden – der Münchner Öffentlichkeit hat sich der OB seit langem als einer der penetrantesten und beratungsresistentesten Handlanger der verhängnisvollen „Willkommenskultur“ eingeprägt.

Doch der Wind dreht, auch wenn es Reiter und Co. noch nicht wahrhaben wollen. Europaweit und neuerdings sogar jenseits des Atlantiks geben inzwischen inländerfreundliche Bewegungen und Regierungen den Ton an. Für das Merkel-Regime und seine lokalen Büttel wie etwa im Münchner Rathaus wird die Luft zunehmend dünner. BIA-Stadtrat Karl Richter, der gestern einmal mehr als Gastredner zum Pegida-Mikrofon griff, gab sich denn auch zuversichtlich und sprach die Hoffnung aus, daß die überfällige politische Wende auch hierzulande absehbar sei. Politiker wie Donald Trump, Putin, Orbán und viele andere machten es vor, wie konsequente Interessenpolitik für das eigene Volk aussehen kann.

Ein schöner Erfolg war der gestrige Kundgebungsabend auch für den Münchner Pegida-Chef Heinz Meyer, der im Gegensatz zu anderen *gidas konsequent auf kleinliches Distanzieren von politischen Gleichgesinnten verzichtet. Der Erfolg gibt Meyer recht: während die meisten anderen westdeutschen Pegidas inzwischen längst das Zeitliche gesegnet haben und sich mit ihrer Abgrenzeritis selbst das Wasser abgegraben haben, ist es in München gelungen, eine relativ beständige Stammtruppe bei der Stange zu halten, die sogar wieder im Wachsen begriffen ist. Das Münchner Beispiel zeigt einmal mehr, daß Einigkeit stark macht und Ausdauer manchmal Wunder wirkt – auch ganz ohne Schmiergelder aus dem Stadtsäckel.