Geschafft – wieder sechs Jahre BIA im Rathaus!

2014-03-18T21:35:13+00:0018. März 2014|

Charlotte Knoblochs vergeblicher Bannstrahl / 233.591 Stimmen für die BIA

Die bekannte Münchner Sympathieträgerin Charlotte Knobloch kann gleich mitfeiern. Als sich der Wiedereinzug der Bürgerinitiative Ausländerstopp (BIA) in den Münchner Stadtrat am gestrigen Abend bei 0,7 Prozent stabilisierte, ließ die langjährige Vorsitzende der Münchner Israelitischen Kultusgemeinde und frühere Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland über das pro-israelische Internetportal „hagalil.com“ einen herzhaften Bannstrahl über den Äther verbreiten und orakelte: „Der BIA-Vorsitzende und NPD-Chefideologe Karl Richter hätte dann wieder die Möglichkeit, den Parlamentsbetrieb und die Stadtverwaltung mit seinen Anfragen und Wortmeldungen, die nur so triefen von Menschenverachtung wie Ausländerfeindlichkeit und Antisemitismus, aufzuhalten und zu blockieren. (…) Das wäre ein echtes Debakel für die Weltstadt München.“

Eigenartig – eine Stunde später war das BIA-Mandat in der Live-Statistik des städtischen Wahlamts plötzlich verschwunden.

Am heutigen Dienstag nun freuen wir uns mit Frau Knobloch – denn das „echte Debakel für die Weltstadt München“ wurde Realität und sitzt nun für weitere sechs Jahre im Rathaus der bayerischen Landeshauptstadt. Mit 0,7 Prozent und stattlichen 233.591 Stimmen konnte die BIA ihr Stadtratsmandat erfolgreich verteidigen und wird auch künftig die Stadtpolitik mit jeder Menge erfrischender Akzente bereichern. Auch in den nächsten sechs Jahren wird BIA-Stadtrat Karl Richter in bewährter Weise Themen ansprechen, die den einheimischen Münchner Bürgern unter den Nägel brennen und die auch im künftigen Stadtrat penibel ausgeblendet werden dürften. Von der mit zwei Sitzen neu ins Rathaus eingezogenen „Alternative für Deutschland“ (AfD) wird nicht viel echte Opposition zu erwarten sein, und die „Freiheit“ des Islamkritikers Michael Stürzenberger schaffte es mit 0,6 Prozent nicht zu einem Rathaussitz.

Wir danken allen Wählern, Helfern und Unterstützern und werden Euch auch in den nächsten sechs Jahren nicht enttäuschen!