Der Denunziantenverein „München ist bunt e.V.“ verbeißt sich in die AfD

„München ist bunt e.V.“ nennt sich ein Zusammenschluß linkslastiger Gutmenschen in der bayerischen Landeshauptstadt, der sich vor allem der Hetze gegen Andersdenkende und einem zunehmend umnachteteren Bekenntnis zu „Toleranz“ und „Weltoffenheit“ verpflichtet sieht. Auf dem Höhepunkt der „Flüchtlings“krise im Herbst 2015 gefiel sich „München ist bunt“ in grenzdebiler „Willkommens“hysterie für Heerscharen vorgeblicher „Flüchtlinge“, von denen viele inzwischen auch in München untergetaucht sind und den Alltag sicherer, schöner und lebenswerter machen.

Seit drei Jahren beschäftigt sich „München ist bunt“ eigenem Eingeständnis zufolge auch mit der „Alternative für Deutschland“ (AfD), deren vermeintliche Gefährlichkeit der Verein jetzt in einer 50-seitigen Broschüre zu dokumentieren vorgibt. Der AfD gehe es, orakelt die heutige Lügenpresse, um „rassistische, schwulenfeindliche und reaktionäre Inhalte“, sie fungiere als „Türöffnerin nach Rechtsaußen“.

Doch da tut „München ist bunt“ der AfD zuviel Ehre an. Anders als inländerfreundliche Initiativen wie etwa die Münchner Pegida ist die AfD in der Münchner Öffentlichkeit so gut wie nicht wahrnehmbar und hält weder Kundgebungen noch Infostände ab. Auch im Münchner Stadtrat, in den die AfD bei der letzten Kommunalwahl 2014 mit zwei Mandaten gewählt wurde, erwies sich die vorgebliche „Alternative“ als glatter Flop – die beiden AfD-Stadträte gaben sich dort durch ihr Abstimmungsverhalten als hundertprozentig systemkonform zu erkennen, distanzierten sich von der BIA und nickten brav neue Asylantenunterkünfte ab. Dann, im Sommer 2015, erklärten die beiden Kollegen ihren Parteiaustritt und nehmen seither ihre Mandate für die AfD-Abspaltung ALFA wahr. Ihr Abstimmungsverhalten hat sich dadurch merklich verbessert. Inzwischen stimmen sie häufig mit der BIA zusammen gegen den Rest des Stadtrats.

„München ist bunt“ will sich im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 gleichwohl in die AfD verbeißen und kündigt eine „breitangelegte“ Kampagne an. Hetze gegen Patrioten muß schließlich sein, und wichtigere Probleme gibt es nicht.