„Messerangriffe sind wirklich ein Problem“ – auch in München?

2019-09-02T19:48:47+00:002. September 2019|

Anfrage vom 2. September 2019

In zahlreichen Städten, insbesondere in den alten Bundesländern, wird die Sicherheit im öffentlichen Raum zunehmend durch Messerattacken beeinträchtigt. Laut der Polizei von Nordrhein-Westfalen gab es allein in NRW in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 sage und schreibe 2883 Messer-Angriffe – das sind jeden Tag im Schnitt 16. Dabei wurden 3.555 Opfer und Bedrohte registriert. Das gab jetzt die Polizei von Nordrhein-Westfalen bekannt. NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) räumte dem WDR gegenüber ein, die Zahlen bestätigten die „Vermutung, daß Messerangriffe wirklich ein Problem sind“. (Quelle: https://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/messerangriffe-nrw-100.html; zuletzt aufgerufen: 02.09.2019, 02.50 Uhr; KR).

Unter den Tatverdächtigen sind nach Polizeiangaben überproportional häufig Nichtdeutsche oder „Flüchtlinge“ (nach: https://www.n-tv.de/politik/Messerattacken-in-Deutschland-nehmen-zu-article20368590.html; zuletzt aufgerufen: 02.09.2019, 02.55 Uhr; KR). Seit Januar 2019 werden spezifische Tatmittel wie Messer und Stichwaffen eigens in der Polizeilichen Kriminalstatistik erfaßt. – Es stellen sich Fragen.

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. Wie entwickelte sich die Zahl von Messer-Attacken im öffentlichen Raum in der bayerischen Landeshauptstadt seit dem Jahr 2015?
  2. Inwieweit wird auch der jährlich erscheinende „Sicherheitsreport“ der Münchner Polizei künftig detaillierte Zahlen über spezifische Tatmittel wie Messer und Stichwaffen ausweisen?


Karl Richter
Stadtrat

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