So geht Bevölkerungsaustausch!

2018-03-06T02:26:46+00:0010. März 2017|

München schafft das: Wie Einheimische aus Sozialwohnungen und Schulen verschwinden

Der Bevölkerungsaustausch in unserem Land ist natürlich pure Verschwörungstheorie – nur Dumpfbacken, Ausländerhasser und AfD-Wähler können so etwas glauben.

Die Stadt München belehrt leider eines schlechteren. Sie liefert sogar amtliche Zahlen, die das Verschwinden der einheimischen deutschstämmigen Bevölkerung und ihren Austausch durch Zuwanderer schwarz auf weiß belegen.

Im Bildungsausschuß des Münchner Stadtrats wurden kürzlich zwei Sitzungsvorlagen bekanntgegeben, die die Zahl der Schüler und Klassen an den Münchner Schulen im laufenden Schuljahr 2016/2017 dokumentieren. Die beiden Drucksachen (Sitzungsvorlagen Nr. 14-20/V07846 und 14-20/V07829) geben nicht nur Aufschluß über die reinen Klassenstärken, sondern darüber hinaus – was interessanter ist – auch über die Zusammensetzung der Münchner Schulklassen, insbesondere über die Anteile von Kindern mit „Migrationshintergrund“.

Die Zahlen sprechen für sich. Schüler mit „Migrationshintergrund“ machen an den städtischen Realschulen in München 38,10 % aus, an den staatlichen Grundschulen 48,65 %, an den staatlichen Realschulen 49,35 %, an den staatlichen Förderschulen 54,87 % und an den staatlichen Mittelschulen sogar 76,7 %. Aus allen diesen Schülern werden in wenigen Jahren Erwachsene geworden sein.

Ein weiteres Schlüsseldokument aus der Stadtverwaltung ist der städtische Wohnungssituationsbericht, der unlängst in seiner aktualisierten Fassung für das Jahr 2014/2015 vorgelegt wurde. Die aussagekräftigste Statistik ist auf Seite 106 die Tabelle Nr. 44 über die „Registrierung und Vergabe geförderter Wohnungen an deutsche und ausländische Haushalte“. Dieser Übersicht zufolge wurden 2015 deutlich weniger als 50 Prozent der Münchner Sozialwohnungen, nämlich nur noch 48,4 %, an deutsche Haushalte vergeben. 51,6 % gingen an ausländische Haushalte, bei einem offiziellen Münchner Ausländeranteil von (2015) 27,6 %. Bei den Vormerkungen stehen Einheimische noch belämmerter da – hier schlagen deutsche Wohnungssuchende nur noch mit 47,5 % zu Buche, während stattliche 52,5 % der Münchner Sozialwohnungen für ausländische Anwärter vorgemerkt wurden. Die zuständige städtische Behörde heißt in München bezeichnenderweise „Amt für Wohnen und Migration“, was ihre Aufgabenstellung deutlich genug umreißt.