So werden Ausländer in München bevorzugt

2016-10-21T20:19:38+00:0021. Oktober 2016|

Zum Beispiel bei den Sozialwohnungen: mehr als die Hälfte geht an Zuwanderer

Wer die Auffassung vertritt, die Stadt München bevorzuge Zugewanderte auf Kosten Einheimischer, gibt sich damit nicht etwa als Fremdenfeind zu erkennen, sondern liegt leider richtig. Einen besonders schlagenden Beweis dafür liefert jetzt ausgerechnet der von der Stadt herausgegebene aktuelle „Bericht zur Wohnungssituation in München 2014-2015“.

Der Bericht führt neben vielen anderen Zahlen unter anderem auf, wie sich Ausländer und Einheimische bei den Vormerkungen und Belegungen der Münchner Sozialwohnungen verteilen – also dort, wo die Stadt selbst über direkte Steuerungsmöglichkeiten verfügt.

Der Befund ist entlarvend: 2015 lagen in der Rubrik „Vergaben“ erstmals ausländische Haushalte vor deutschen. 51,6 % an Ausländer vergebene Münchner Sozialwohnungen stehen nur noch 48,4 % gegenüber, die an deutsche Wohnungssuchende vergeben wurden.

Bei den Vormerkungen haben Ausländer schon seit langem die Nase deutlich vorn: hier standen 2015 52,5 % Registrierungen zugunsten von Ausländern nur noch 47,5 % Vormerkungen für deutsche Wohnungssuchende gegenüber. Dieser unsägliche Trend ist schon länger zu beobachten. Schon seit 2005, also seit über zehn Jahren, werden chronisch mehr als die Hälfte der verfügbaren Münchner Sozialwohnungen an Ausländer vergeben; nur 2008 hatten deutsche Wohnungssuchende noch einmal kurz mit 50,3 % die Nase vorn.

Besonders skandalös sind die Zahlen des Wohnungssituationsberichts angesichts der tatsächlichen prozentualen Verteilungen der Bevölkerungsgruppen. Laut dem städtischen Statistikamt lag der Ausländeranteil an der Münchner Bevölkerung am Jahresende 2015 bei 27,6 %. Das ist stattlich und fraglos zu viel, aber keine Erklärung dafür, warum Ausländer in München fast doppelt so häufig Sozialwohnungen zugewiesen bekommen, als es ihrem Bevölkerungsanteil entspräche.

Alles in allem bestätigt sich, daß Wohnungspolitik in München ein besonders perfides Instrument zur schleichenden Änderung der Bevölkerungsstruktur ist. „In Wohnung kommen – in Wohnung bleiben“, wie das Motto eines aktuellen städtischen Wohnbauprogrammes lautet, sollen vorzugsweise Nichtdeutsche. Das ist nur konsequent: die zuständige Behörde heißt in München schon lange nicht mehr „Wohnungsamt“, sondern „Amt für Wohnen und Migration“ und fungiert als Vollzugsorgan des gesteuerten Bevölkerungsaustausches.