Schwullesbische Ampel-Pärchen zum CSD – brauchen wir das wirklich?

Auf ihre Toleranz und Weltoffenheit halten sich die Münchner Rathaus-Etablierten viel zugute – auch wenn erst dieser Tage eine neue Initiative der Stadt Andersdenkende („Nazis“ oder was man dafür hält) am Betreten der Münchner Gaststätten hindern soll. Über soviel Toleranz und „Buntheit“ können sich allerdings nicht so sehr einheimische Familien mit Kindern als vielmehr die immer größer werdenden Kontingente meist überseeischer „Fachkräfte“ freuen, die von der Münchner Stadtpolitik inzwischen in geradezu unanständiger Weise hofiert und privilegiert werden, sowie alle erdenklichen, mitunter auch skurrilen Randgruppen der Stadtgesellschaft. Wer kann zum Beispiel etwas mit dem Kürzel „LGBTI“ anfangen?

Es steht für: „Lesbian – gay – bi – transgender – intersexuell“. Angehörige dieser durch eher unorthodoxe sexuelle Orientierungen definierten Bevölkerungsgruppe gehören zu den Top-Hätschelkindern der Münchner Rathauspolitik. Anders als heterosexuelle Normalbürger ohne „Migrationshintergrund“ können sich LGBTI-Mitbürger in München über wahre Füllhörner an steuerfinanzierter Förderung und öffentlicher Propaganda freuen, und für Politiker (fast) aller Rathausparteien gehört es längst zum fragwürdigen Ton, beim alljährlichen schwullesbischen Schaulaufen, dem mittlerweile auf eine volle Woche aufgeblähten „Christopher Street-Day“, Gesicht zeigen zu dürfen.

Demnächst, im Juli, ist es wieder so weit. Zu diesem Anlaß hat der Münchner Kreisverwaltungsausschuß am letzten Dienstag beschlossen, daß etwa 50 Ampeln im Stadtgebiet statt der üblichen Ampelmännchen mit schwullesbischen Ampel-Pärchen bestückt werden sollen. Der Spaß soll rund 10.000 Euro kosten und geht auf einen Dringlichkeitsantrag der Rathaus-Grünen zurück.

Der BIA im Rathaus geht auch dieses Stück steuerfinanzierter Schwulenpropaganda entschieden zu weit. Zumal die Aktion, die in der Öffentlichkeit nicht unumstritten ist, nicht nur Kosten, sondern auch zusätzliche Bewachungs- und Bestreifungsmaßnahmen erforderlich machen dürfte. In einer heute in den Geschäftsgang des Rathauses eingereichten Anfrage (StR-Antr Nr. 14-20 / F 00305) möchte die BIA dazu gerne mehr wissen. Und vertritt im übrigen die Auffassung, daß auch „nur“ 10.000 Euro für schwullesbische Ampel-Pärchen 10.000  Euro zuviel sind.