Pressemitteilung vom 10. Januar 2020

Eine neue Moscheebau-Zumutung für Sendling – nur die BIA ist dagegen

Das Stadtteilblättchen „Hallo“ berichtete nur ganz verschämt in einem einzigen Satz darüber: daß sich der Münchner Stadtteil Sendling-Westpark womöglich schon bald so richtig „bereichert“ fühlen kann.

BIA-Stadtrat Karl Richter

Denn: die islamisch-bosnische Gemeinde will inmitten des eher ruhigen Viertels an der Edelsbergstraße eine Moschee errichten. Mit Gebetssaal, Vereinshaus, Büro und Seminarraum, vom ausufernden Autoverkehr zu den Gebetszeiten gar nicht zu reden. Die Anwohner sind alarmiert. Mehr als zweihundert, das mußte selbst die linke „Süddeutsche Zeitung“ einräumen, haben bereits gegen das Projekt unterschrieben.

Das Widerlichste, aber nicht überraschend: die etablierten Zuwanderungsparteien im zuständigen Bezirksausschuß haben sich mit großer Mehrheit für den Moscheebau ausgesprochen und dadurch wieder einmal zu erkennen gegeben, daß ihnen die Interessen zugewanderter Muslime wichtiger sind als Sicherheit und Lebensqualität der betroffenen Anwohner.

Bei vielen werden plötzlich wieder ungute Erinnerungen an das frühere von der Stadt forcierte Moscheebauprojekt am Gotzinger Platz wach. Auch dieses war vor Jahren von allen Stadtratsfraktionen – gegen die Stimme der BIA – vehement unterstützt worden und hatte weit über das betroffene Stadtviertel hinaus für viel Unruhe gesorgt.

Auch jetzt hat sich nur die BIA unverzüglich des Themas angenommen und in einem heute eingebrachten Antrag den sofortigen Stopp aller Planungen und die Nicht-Genehmigung eines Moscheebaus auf dem fraglichen Grundstück gefordert (im RIS unter: https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/ANTRAG/5838882.pdf). Weitere Aktionen folgen. Vielleicht erinnern sich die Anwohner ja bei der Stadtratswahl am 15. März daran, wer ihnen im Münchner Westen nun schon das zweite Moscheebauprojekt innerhalb weniger Jahre aufs Auge drücken will.