Verschlußsache Migrantenkriminalität

2019-07-31T18:44:18+00:0031. Juli 2019|

Pressemitteilung vom 31. Juli 2019

Der „Sicherheitsreport“ der Münchner Polizei verheimlicht jetzt brisante Zahlen

Bis einschließlich 2018 wurde der jährlich erscheinende „Sicherheitsreport“ der Münchner Polizei regelmäßig in zwei Teilbänden veröffentlicht: einem Textteil und einem ausführlichen Tabellenteil, der detailliert über das Münchner Kriminalitätsgeschehen informierte. Nicht zuletzt enthielt dieser Tabellenteil, den neben Journalisten auch die Mitglieder des Münchner Stadtrats erhielten, ausführliche Angaben zu den Anteilen „nichtdeutscher Tatverdächtiger“ in den einzelnen Verbrechenssparten, die teilweise – etwa in den Rubriken „Straftaten gegen das Leben“, Rohheitsdelikte und „Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ – erheblich sind.

Doch das ist jetzt Vergangenheit. Erstmals wurde der „Sicherheitsreport“ heuer ohne den aufschlußreichen Tabellenteil ausgehändigt – zumindest dem Münchner Stadtrat. Auch eine telefonische Nachfrage beim zuständigen Kreisverwaltungsreferat erbrachte keinerlei Auskunft zur Frage, ob und wann der Tabellenteil vielleicht noch veröffentlicht wird.

Der ungute Verdacht ist naheliegend, daß Polizei und Stadtverwaltung unangenehme Detailinformationen zur Kriminalitätsentwicklung in der bayerischen Landeshauptstadt unter den Teppich zu kehren versuchen. Allerdings völlig umsonst. Die mittlerweile fast tägliche Realität (siehe die jüngste Mordtat am Frankfurter Hauptbahnhof) beseitigt jeden Zweifel daran, wer unsere Verbrechensstatistiken „bereichert“.

Auch wenn die Münchner Polizei die einschlägigen Zahlen jetzt zum Staatsgeheimnis erklärt – das Bundeskriminalamt (BKA) legte erst im April ein schonungsloses Lagebild „Kriminalität im Kontext der Zuwanderung“ vor und teilte dazu u.a. mit: „Im Bereich Mord, Totschlag, Tötung auf Verlangen fielen 230 Deutsche einer Straftat zum Opfer, an der mindestens ein tatverdächtiger Zuwanderer beteiligt war“ – ein Anstieg von 105 Prozent im Vergleich zu 2017. Und: „Im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung wurden 3261 Deutsche Opfer einer Straftat mit mindestens einem tatverdächtigen Zuwanderer und somit 21 Prozent mehr als noch im Vorjahr (2017: 2706).“ Den zensierten „Sicherheitsreport“ der Münchner Polizei braucht es angesichts solcher Zahlen nicht mehr.