Was weiß die Stadt inzwischen über die „unhaltbaren Zustände“ in der Funkkaserne?

2019-05-02T19:45:10+00:0026. April 2019|

Anfrage vom 26. April 2019

Das Asylanten-„Ankerzentrum“ der Regierung von Oberbayern in der vormaligen Funkkaserne sorgt seit geraumer Zeit für Negativschlagzeilen. Da in der Unterkunft, die für die Unterbringung mehrerer hundert Menschen ausgelegt ist, nach Medienberichten „untragbare Zustände“ herrschten, ist das Gebäude offenbar völlig heruntergekommen und wird nun – der „Süddeutschen Zeitung“ (05.04.2019) zufolge – „angeblich unter Hochdruck saniert“. Befremdlich daran ist nicht zuletzt die Informationspolitik des Freistaats: laut SZ wurde ein Vertreter des städtischen Sozialreferats wochenlang „immer wieder auf einen späteren Besichtigungstermin verwiesen“. Und: „Bürgermeisterin Christine Strobl (SPD) will sich Ende April ein Bild von der Lage machen. Bis dahin, so verspricht es die zuständige Regierung von Oberbayern, werde die Sanierung der Räume und die Beseitigung des massiven Schimmelbefalls in den Bädern wohl abgeschlossen sein“ (zitiert nach: https://www.sueddeutsche.de/muenchen/funkkasere-fluechtlinge-sanierung-1.4397719; zuletzt aufgerufen: 26.04.2019, 0.15 Uhr; KR). – Es stellen sich Fragen.

Ich frage den Oberbürgermeister:

  1. Inwieweit konnte sich die LHM inzwischen ein Bild von den „untragbaren Zuständen“ in der vormaligen Funkkaserne machen?
  2. Um welche Sanierungsarbeiten konkret handelt es sich, die die Regierung von Oberbayern veranlaßt hat? Inwieweit ist es zutreffend, daß die Bäder von „massivem Schimmelbefall“ (SZ, ebd.) betroffen waren?


Karl Richter
Stadtrat

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